Bundestag
27.06.2018

Zwei Umstädter im Bundestag

Auf den blauen Stühlen im Plenarsaal des Deutschen Bundestag Platz nehmen, das ist nur den 709 gewählten Abgeordneten erlaubt. Doch einmal im Jahr dürfen 355 junge Menschen aus ganz Deutschland dort sitzen und über Gesetzesinitiativen diskutieren. Mit dabei war der Groß-Umstädter Abiturient Jakob Hamalega, der auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Zimmermann am Planspiel „Jugend und Parlament“ teilnahm.

Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen genau wie die Sitzungswochen der Abgeordneten war auch das viertägige Planspiel aufgebaut. Jakob Hamalega übernahm die Funktion als Sprecher für Verfassung seiner Fraktion der Gerechtigkeitspartei. Er diskutierte über Gesetzesentwürfe zu chancengleichen Bewerbungen, zur Einführung von Pfand auf Kaffeebechern und über die Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien. „Allein das Gefühl, wenn man im Plenarsaal des Deutschen Bundestags Platz nehmen darf – das ist schon etwas ganz Besonderes,“ erzählt Jakob Hamalega. Die vier Tage in Berlin hatten ein volles Programm: angefangen vom Frühstück morgens um 7 bis hin zu Abendterminen, die selten vor 22.30 Uhr endeten. Eben genau so wie das Leben der Abgeordneten auch in der Realität aussieht. „Man muss sich schon sehr konzentrieren, um allen Diskussionen aufmerksam folgen zu können. Nach drei bis vier Stunden Debatte ist das nicht immer leicht, aber es hat richtig viel Spaß gemacht“, sagt Jakob Hamalega. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal traten 48 Rednerinnen und Redner aus allen Fraktionen ans Pult und versuchten Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen.

Zwischen den zahlreichen Terminen trafen sich Jakob Hamalega und Jens Zimmermann zum Austausch über die Arbeit und Aufgaben als Abgeordneter im Paul-Löbe-Haus. „Ich bin mir sicher, dass Jakob einen guten Job als Abgeordneter gemacht hat. Und ich habe mich natürlich sehr gefreut für vier Tage nicht der einzige Groß-Umstädter Abgeordnete im Bundestag zu sein“, sagt Zimmermann in Berlin.

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