Aktuelles
15.11.2012

GEMA hat noch viele Hausaufgaben zu machen

Die Darmstädter Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries hat GEMA Vertreter, Clubbetreiber und Vereinsvorsitzende zusammengebracht um über die anstehende Tarifreform der GEMA zu diskutieren. Auch das zahlreich erschienene Publikum diskutierte eifrig mit. Auslöser ist die aktuelle Diskussion über die Änderung der GEMA Tarifstruktur. Vor allem Clubbetreiber und Gastronomen rechnen mit enormen Erhöhungen ihrer Tarife. Steigerungen von mehreren hundert Prozent stehen im Raum. Aber auch ein Vertreter des Lions-Club erklärte, dass sein Wohltätigkeitsball in Zukunft statt 1400 Euro GEMA rund 5000 Euro zahlen soll.

Erstaunlich ist, dass die GEMA keine Berechnungen oder Simulationen vorgenommen hat wie sich die Veränderungen auf die Einnahmen auswirken werden. Der GEMA Vertreter erklärte, man rechne prinzipiell mit den gleichen Einnahmen wie vorher. Diese Aussage überrascht, da viele Erhöhungen beklagen und nur wenige von Ermäßigungen berichten konnten.

Als Fazit forderte Brigitte Zypries zunächst genaue Untersuchungen anzustellen, wie sich die Veränderten Tarife auswirken werden. Einig waren sich alle Anwesenden auch, dass die Urheber auch in Zukunft für ihre Werke entlohnt werden müssen.

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